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Folge 496: Das klang im Kopf deutlich schlauer – Comedy Podcast über Chaos und Männergespräche

3 Min. Lesezeit

5 Min. Lesezeit • 21.12.2025

Folge 496 ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Gespräch beginnt und dann einfach in alle Richtungen gleichzeitig explodiert. Dennis und Stefan reden über alles und nichts, verlieren den Faden, finden ihn wieder und werfen ihn dann demonstrativ weg. Von KI-generierten Kinderliedern über Hundekot-Forensik bis hin zu Reality-TV und Mondlandungen – diese Folge ist ein wunderbares Durcheinander.

Wenn KI Kinderlieder schreibt: Der Kacka-Song

Die Folge startet mit einer Beichte: Dennis hat ein Kinderlied produziert. Genauer gesagt, hat er zwei Zeilen in eine KI gesungen, und eine Minute später war der "Kacka-Song" fertig. Anlass war eine Sprachnachricht an Stefan, während der Dennis in einen Haufen Scheiße trat. Stefan taufte ihn daraufhin "TKPFKD" – The Kacka Song Producer Formerly Known as Dennis. Die Melodie? "Ein bisschen Kacka am Schuh tut doch keinem weh." Dennis' Kommentar zur Zukunft der Musikproduktion: "Vergiss es, Digga, geh bei Aldi an die Kasse." Immerhin zahlt Aldi Mindestlohn, und das ist mehr, als die meisten Künstler in Zukunft verdienen werden.

Übrigens: Dennis hat den Kot mit Google Lens analysiert. Ergebnis: Rhinozeros oder Tapir. Seine Reaktion: "Langsam reicht's mit der Wiederansiedlung. Scheiß Wolf, und jetzt auch noch Tapir?"

Cloudflare, Steinzeit und digitale Abhängigkeit

Stefan erzählt von einem Tag, an dem Cloudflare ausgefallen ist und plötzlich nichts mehr funktionierte. ChatGPT? Weg. Andere Services? Auch weg. Seine Lösung: Einen halben Tag freimachen und Computerspiele spielen, bis alles wieder läuft. Die Vorstellung, eine E-Mail selbst zu tippen, war offenbar zu viel verlangt. Dennis' Fazit: "Das wird auch nichts." Outlook hätte vermutlich gesagt: "Tut mir leid, die Mail ist so dumm formuliert, spiel lieber Computerspiele."

Die beiden philosophieren kurz über Prince, der sich mal "Taff Cap" nannte, und landen dann bei P. Diddy und dessen legendären 1.000 Flaschen Babyöl. Dennis' Geschäftsidee: Babyöl mit dem Label "P. D. Special" verkaufen. Stefan ist sich sicher, dass P. Diddy eine eigene Babyöl-Pipeline hatte, wie bei Wacken mit dem Bier.

Reality-TV, B-Promis und die Umschulung zum Fernsehstar

Die Diskussion dreht sich um Reality-TV und die Frage, wo eigentlich die Wertschöpfung liegt. Dennis war mal als Tonmann beim Supertalent unterwegs und berichtet von der asozialen Produktionsweise: "Die fragen nicht, wie lange machst du schon Musik, sondern: Deine Oma hatte Krebs? Geil, erzähl mehr davon." Stefan ergänzt, dass bei solchen Shows gezielt Alkohol in labile Menschen gekippt wird, bis es eskaliert. Dennis' Idee: Eine Plattform namens "BAB-Promi.de", auf der man B-Promis für 500 Euro ein Video aufnehmen lässt, in dem sie behaupten, man hätte sie zu B-Promis gemacht. Dann verkauft man einen teuren Videokurs.

Übrigens: Dennis wurde mal für Shopping Queen angefragt – aber nur, weil die Produzenten seine frechen Sprüche hinter der Kamera hören wollten. Die Antwort: "Wir nehmen dich, aber nur, wenn der Typ hinter der Kamera auch dabei ist."

Mondlandung, Astronauten und die Hand, die auf dem Mond war

Stefan erzählt von einem Ärztekongress, bei dem Charlie Duke, der zehnte Mensch auf dem Mond, als Keynote Speaker auftrat. Stefan war begeistert, Dennis eher unbeeindruckt: "Der zehnte? Wie langweilig ist das denn?" Trotzdem gibt Stefan zu, dass es emotional war, jemandem die Hand zu schütteln, der auf dem Mond war. Dennis' Reaktion: "Das ist seine Einnahmequelle. Ich war auf dem Mond. Das ist wie: Ich war bei Ikea."

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Folge 496 ist kein Podcast, sondern ein Zustand. Ein herrlich chaotischer Zustand, in dem Gedanken entstehen, stolpern, hinfallen und einfach liegen bleiben. Genau so, wie es sein soll.


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