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S01/E463 – Zugvögel auf Crystal Meth | Comedy Podcast über Politik, Natur und absurde Alltagsthemen

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5 Min. Lesezeit • 20.04.2025

Nach einer Woche Pause sind Dennis und Stefan zurück – und die Welt ist in der Zwischenzeit nicht weniger verrückt geworden. Zwischen politischem Chaos, renaturierten Wiesen und der Frage, ob Nikotin wirklich das Schlimmste ist, was man sich antun kann, wird es in dieser Folge herrlich absurd. Spoiler: Am Ende geht's um Omas Rotkohl, tschechische Biber und die Erkenntnis, dass manche Probleme sich von selbst lösen – wenn man sie nur lässt.

Wenn der orangefarbene Mann die Welt verwirrt

Dennis und Stefan stürzen sich kopfüber in die große Politik. Ein gewisser orangefarbener Präsident sorgt gerade dafür, dass selbst die größten Skeptiker nicht mehr wissen, ob sie lachen oder weinen sollen. Die beiden Hosts diskutieren über Dekrete, Massenverwirrung und die Frage, warum eigentlich niemand einfach mal "Nein" sagt. Besonders pikant: Das sogenannte "Department of Government Efficiency" scheint weniger mit Effizienz zu tun zu haben als mit dem Durchstreichen missliebiger Wörter aus Regierungsdokumenten. Dennis vergleicht das Ganze mit Bücherverbrennungen – nur eben digital. Stefan nickt zustimmend und fragt sich, wer am Ende eigentlich die 48 Milliarden kassiert.

Tschechische Biber als Effizienz-Vorbilder

Während Politiker jahrelang über einen Damm beraten, kommt die Natur einfach vorbei und erledigt den Job selbst. Tschechische Biber – oder vielleicht auch migrierte Biber, wer weiß das schon so genau – haben kurzerhand einen Damm gebaut und ein ganzes Gebiet renaturiert. Dennis feiert das als perfektes Beispiel dafür, wie Entscheidungen auch aussehen können: einfach machen. Die beiden schwärmen von überfluteten Wiesen, zurückkehrenden Tierarten und der Tatsache, dass die Natur verdammt schnell ist, wenn man sie lässt. Nur die Landwirte sind weniger begeistert – Stichwort Graugänse, die jetzt nicht mehr bejagt werden dürfen und fröhlich auf den Äckern campieren.

Omas Rotkohl, Rosenkohl-Trauma und Kaninchen aus dem Huck

Bei der Frage der Woche wird's nostalgisch: Welches Gericht von den Großeltern geliebt oder gehasst? Dennis schwärmt von Omas Rotkohl mit Soße – und einem "Stich Butter", der sich als halbes Butterpaket entpuppt. Stefan erzählt vom Osteressen mit Kaninchen aus dem Huck (für Nicht-Ostfriesen: dem Käfig). Doch Dennis hat auch ein dunkles Geheimnis: Ein Onkel zwang ihn einst unter Tränen, Rosenkohl zu essen – ein Trauma, das erst Jahre später auf einer Hochzeit geheilt wurde, als er betrunken genau das Gemüse verschlang, ohne es zu merken. Die Moral: Manchmal braucht's einfach ein bisschen Alkohol, um alte Wunden zu heilen.

Nikotin, E-Zigaretten und der Wunderheiler

Die beiden tauschen sich über ihre Rauchvergangenheit aus. Dennis erzählt von einem mysteriösen Wunderheiler, der mit Akupressur dafür sorgte, dass er vier Jahre lang nicht rauchte – ohne Entzugserscheinungen. Stefan hingegen hörte einfach auf, nachdem er genug gehustet hatte. Beide sind sich einig: E-Zigaretten sind keine Lösung, sondern eher ein Auspuffrohr für die Hosentasche. Und während die USA mit Fentanyl und Crystal Meth kämpfen, empfiehlt Dennis einer Frau in der Apotheke lieber Cannabis gegen Schlafprobleme – was zu irritierten Blicken führt.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Die Welt ist chaotisch, Politik ist absurd, und manchmal sind es die Biber, die zeigen, wie's geht. Dennis und Stefan liefern wieder einmal eine herrlich unaufgeregte Mischung aus Gesellschaftskritik, Alltagsbeobachtungen und absurdem Humor – ein Comedy Podcast, der beweist, dass Männergespräche über Alltag und Chaos verdammt unterhaltsam sein können.


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