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Episode 493 - Zwei Himmelhoden auf dem Weg zur Hölle: Comedy Podcast über Tierpenisse und Technik-Dystopien

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5 Min. Lesezeit • 16.11.2025

Was passiert, wenn zwei Männer mit zu viel Freizeit eine KI-Suchmaschine für ihren Podcast bauen? Richtig: Sie durchsuchen als Erstes nach „Penis" und „Straftaten". Dennis und Stefan haben in Episode 493 nicht nur ihre neue semantische Suche getestet, sondern auch die wichtigsten Fragen der Menschheit geklärt – nämlich welches Tier im Verhältnis zur Körpergröße das beeindruckendste Gemächt besitzt. Spoiler: Es ist nicht der Blauwal.

Die zoologische Penislängen-Weltmeisterschaft

Dennis tritt als selbsternannter Veterinarius an, um fünf Tiere nach ihrer relativen Penisgröße zu sortieren. Zur Auswahl stehen: Elefant, Walross, Blauwal, argentinische Ruderente und Rankenfußkrebs. Während der Blauwal mit drei Metern Länge absolut dominiert, gewinnt der Rankenfußkrebs die Verhältniswertung – sein Penis kann bis zu achtmal länger sein als sein eigener Körper. Die argentinische Ruderente fährt ihr spiralförmig eingedrehtes Gemächt innerhalb von Sekunden aus, länger als ihr eigener Körper. Das Walross bringt es immerhin auf 60 Zentimeter Baculum (Penisknochen), während der Elefant mit 1,80 Meter und 30 Kilo überraschend auf dem letzten Platz landet. Bildungsauftrag erfüllt.

Jeff Bezos baut Rechenzentren im Weltraum

Von Tiergenitalien geht es nahtlos zur Tech-Dystopie: Jeff Bezos plant zusammen mit Google, solarbetriebene Rechenzentren als Satelliten-Array ins All zu schießen. Die Datenübertragung soll per Laser erfolgen, mit minimalen Latenzzeiten. Dennis sieht das Problem: Wie soll der Superheld im Film noch das böse Rechenzentrum sprengen, wenn es in der Stratosphäre schwebt? Die Roboterarmee lässt sich dann auch nicht mehr aufhalten. Willkommen in der Zukunft, in der AWS-Server buchstäblich unerreichbar werden und Nvidia als Endgegner der Menschheit alle Tech-Giganten im Kreis mit Rechnungen versorgt.

Rasenmähen mit Kopflampe und Veranstaltungstechniker-Gürtel

Stefan hat seine Rasen-Obsession auf ein neues Level gehoben: nächtliches Mähen mit Kopflampe bei Nieselregen. Die Ausrüstung stammt von lokalen Firmen, Sponsoring-Anfragen inklusive. Dennis kontert mit Erinnerungen an seine Zeit als Veranstaltungstechniker, als am Gürtel mehr hing als bei Batman: Leatherman Tool, LED Lenser Taschenlampe, Panzertape-Rolle an Kabelbindern, Kupferhammer, Gerüstbauratsche und natürlich Klopapier. Je mehr Werkzeug, desto cooler. Beim Download Festival mit Metallica trafen sich Techniker aus ganz Europa – alle mit denselben übertriebenen Gürteln und klappbaren Couches in Rollcases.

Die neue KI-Suchmaschine als Selbstanzeige-Tool

Die semantische Podcast-Suche auf der Website ist live – und entlarvend. Dennis' erster Test: „Wie viele Straftaten gibt Dennis zu?" Die KI antwortet sinngemäß: „Ich kann nur eine begrenzte Anzahl an Ergebnissen ausgeben, kannst du das eingrenzen?" Auch die Suche nach „Tankstelle" fördert Stefans cholerische Momente zutage. Die Datenbank vergisst nichts, protokolliert alles und macht jeden peinlichen Moment in Sekunden auffindbar. Ein Satire-Hinweis wurde vorsorglich ergänzt – für alle, die diesen Comedy Podcast als Investment-Beratung missverstehen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wenn Männer über Alltag, Technik und Tierpenisse reden, entsteht absurder Humor in Reinform. Und wer wissen will, wie oft Dennis wirklich über Straftaten gesprochen hat, sollte die neue Suchfunktion ausprobieren.


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