Folge 497: Verboten in Liechtenstein – gefeiert im Sky Tower Frankfurt! | Comedy Podcast
4 Min. Lesezeit • 07.12.2025
Folge 497 bringt Dennis und Stefan der magischen 500er-Marke näher – und damit auch gefährlich nah an den Rand der Zurechnungsfähigkeit. Während Dennis im Frankfurter Sky Tower Earl Grey schlürft und Stefan sein aufgeräumtes Büro bestaunt (Spoiler: Er hatte nichts damit zu tun), geht es diesmal um die dunkelsten Geheimnisse der Tiefsee. Und um Scheidungen. Beides irgendwie verwandt, wie sich herausstellt.
Wenn Männchen zu Parasiten werden
Dennis hat sich diese Woche in die Tiefen der Tierwelt begeben und dabei verstörende Parallelen zur Menschenwelt entdeckt. Der Anglerfisch wird zum unfreiwilligen Sinnbild toxischer Beziehungen: Das Weibchen – grimmig, mit Reißzähnen und leuchtender Kopflampe – lockt das winzige Männchen an. Der klebt sich an ihren Bauch, wird systematisch ausgesaugt und endet als leere Hülle. Dennis' Kommentar dazu? "Ähnlich wie meine Scheidung." Die Rechtsabteilung von Mango Blau dürfte bereits die Unterlassungserklärung vorbereiten.
Aber damit nicht genug: Die Taschenratte (auf Englisch deutlich niedlicher "Pocket Gopher") treibt es noch wilder. Das Männchen beißt sich fest und pumpt so lange, bis nur noch ein leeres Säckchen übrig bleibt. Stefan fasst zusammen: "Eine Art Super-Onanierer." Die Jugend nennt das wohl "Gunen". Willkommen bei 2 Mikros für ein Halleluja, wo Naturkunde auf Midlife-Crisis trifft.
Einsiedlerkrebse und andere Umzugswillige
Der Einsiedlerkrebs wird zum Symbol für Männer in der Midlife-Crisis – ständig auf der Suche nach einem größeren Haus, am liebsten mit umlaufendem Balkon. Dennis outet sich prompt als Betroffener: Er sucht gerade eine neue Wohnung. Stefan darf beim Umzug helfen, wobei der größte Aufwand vermutlich das Wegbringen des Pfands sein wird. Fünf Leute werden dafür benötigt, der Rest geht von alleine.
Besonders rührend: Ein Einsiedlerkrebs, der in einer Thunfischdose wohnt. Hat er den Thunfisch vorher gegessen? Unklar. Aber er verteidigt seine Dose mit allem, was er hat. Dennis kann das nachvollziehen – auch er würde mit dem Baseballschläger neben der Tür argumentieren, wenn jemand ungefragt einziehen will.
Von Psycho-Müttern und Botox-Gesichtern
Ein 58-jähriger Italiener verkleidet sich als seine tote Mutter, um weiter Rente zu kassieren. Zwei Jahre lang funktioniert die Scharade. Dennis und Stefan sind beeindruckt von der Dreistigkeit – und der Qualität der Verkleidung. Ähnlich verstörend: Menschen mit zu viel Botox, deren Mimik komplett verschwunden ist. Die Theorie? Vielleicht orientieren sie sich an Pokerprofis, die keine Regungen zeigen dürfen. Oder sie nutzen ihr Gesicht als Stecknadel-Aufbewahrung. Beides gleich plausibel.
Wärmepflaster-Experiment und Bitcoin-Crash
Die große Ankündigung: Dennis und Stefan wollen diesen Winter 48 Stunden nackt in einem Iglu überleben – nur mit Wärmepflastern zugeklebt. Live-Zuschauer zahlen einen Euro pro Minute. Thermacare, übernehmen Sie! Parallel dazu crasht Dennis' Bitcoin-Portfolio um ein Drittel. Seine Ersparnisse? Aufgeteilt zwischen Krypto und Pfand. Letzteres gilt als bombensicher, quasi die Bundesschatzbriefe der Neuzeit.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein Jahr voller absurder Gespräche liegt hinter Dennis und Stefan, und sie freuen sich auf mehr. Nächste Woche gibt es einen Jahresrückblick – vermutlich genauso chaotisch wie alles andere. Bis dahin: Bleibt gewogen, meidet Anglerfische und investiert weise.
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