S01/E464 – Untenrum stark im Kommen | Comedy Podcast über Chaos und Männergespräche
5 Min. Lesezeit • 27.04.2025
Dennis und Stefan sind zurück – und zwar mit einer Folge, die beweist, dass Logik manchmal einfach Pause hat. Nach einem mehrjährigen Rechtsstreit mit Liechtenstein (ja, wirklich!) dürfen die beiden endlich wieder veröffentlichen. Was folgt, ist eine wilde Mischung aus Verschwörungstheorien, unterrepräsentierten Meerestieren und der Frage, warum man bei Tank und Rast für eine Toilette gefühlt einen Kredit aufnehmen muss. Dieser Comedy Podcast liefert wieder alles, was das Chaos-Herz begehrt.
Boeing 464 und die Liechtenstein-Verschwörung
Die Folge startet mit einer bahnbrechenden Erkenntnis: Es gibt keine Boeing 464. Dennis vermutet sofort eine Verschwörung – vielleicht wurde das Modell einfach aus dem Internet gelöscht? Immerhin haben die beiden gerade erst ihren Rechtsstreit mit Liechtenstein beigelegt und mussten alle Aufnahmen aus den vergangenen Jahren vernichten. Sollten sie jemals die Millionen-Marke knacken, könnte Dennis in Erwägung ziehen, Vertragsbruch zu begehen und die geheimen Aufnahmen zu veröffentlichen. Bis dahin bleibt alles streng vertraulich – oder zumindest so vertraulich, wie es in einem lustigen Podcast eben sein kann.
Die Diskussion schweift schnell ab zu Flugzeugen, die auf spanischen Hochplateaus in Folie eingepackt herumstehen. Der Airbus A380 und der Boeing Dreamliner – beide vor Corona ausgeliefert, beide heute kaum noch im Einsatz. Dennis hat dazu natürlich eine Dokumentation gesehen und erklärt, dass die Flieger regelmäßig gewartet werden müssen, obwohl sie nie wieder abheben. Und dann kam Mutter Natur mit einem Hagelsturm vorbei. Tennisball-große Hagelkörner. Die Lufthansa hat das sicher alles über Subventionen wieder reingeholt, munkelt Stefan.
Tank und Rast: Das Monopol des Grauens
Wenn es ein Thema gibt, bei dem Dennis so richtig in Rage gerät, dann ist es Tank und Rast. Das Monopol an deutschen Autobahnen treibt ihn zur Weißglut: schlechtes Essen zu Wucherpreisen, Toiletten für mittlerweile gefühlt 1,50 Euro und ein Snickers für 2,99 Euro. Dennis' Lösung? Er springt einfach über das Drehkreuz. Straftat hin oder her – er zahlt nicht. Seine Aufforderung an die Hörer: Wer ihm ein Foto oder Video schickt, wie er oder sie über das Kreuz springt, bekommt einen Pfandbon von Tank und Rast. Pissbetrug nennt Stefan das Ganze augenzwinkernd.
Die beiden sind sich einig: Früher gab es Reisebüros mit echten Menschen, die einem geholfen haben. Heute gibt es nur noch Fake-Bewertungen und überteuerte Raststätten. Innovation wird uns als Fortschritt verkauft, dabei sparen die Unternehmen nur Personal und erhöhen trotzdem die Preise. Willkommen im modernen Alltag – wo Männergespräche schnell zu gesellschaftskritischen Analysen werden, ohne den Humor zu verlieren.
Blauwal verschluckt Kajakfahrer – und spuckt ihn wieder aus
In der Rubrik "unterrepräsentierte Meerestiere" präsentiert Stefan eine Geschichte, die selbst Dennis sprachlos macht: Ein Blauwal hat einen Kajakfahrer mitsamt Kajak ins Maul genommen und kurz darauf wieder ausgespuckt. Das Video dazu ist echt, kein KI-Fake. Stefan spekuliert, ob der Blauwal vielleicht mit den kiffenden Delfinen rumgehangen hat – eine Anspielung auf eine frühere Folge. Dennis hält dagegen: Der Blauwal ist eher der ruhige Typ, Münchner Vorort statt Berlin-Kreuzberg. "Jo mei", sagt der Blauwal wahrscheinlich, bevor er versehentlich einen Menschen verschluckt.
Die Diskussion führt zu weiteren Meeresabenteuern: Wale, die Taucher aus Neugierde ein Stück unter Wasser ziehen, und natürlich Australien mit seinen giftigen Tieren. Dennis erinnert sich an seine Zeit Down Under, wo ihm Einheimische erklärten, dass die "German Angst" vor giftigen Spinnen und Schlangen völlig übertrieben sei. Jedes Kind in Australien weiß, was zu tun ist, wenn man gebissen wird. Und wenn doch mal was passiert, dann am besten dort – denn die haben immer Epipens dabei.
Fotoshooting, Müllmänner und Potenzhonig
Dennis berichtet von einem ungewohnten Erlebnis: einem Fotoshooting für neue Coverbilder. Während Stefan das gewohnt ist, fühlte sich Dennis wie ein staunender Junge. Auf Anweisungen hören? Für ihn eine komplett neue Welt. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen – auch wenn Dennis lieber hinter der Kamera steht.
Eine weitere absolute Angst hat Dennis entwickelt: Müllmänner, die hinten auf dem Müllwagen stehen. Als einer direkt neben ihm an der Ampel stand, kam ihm der Gedanke: Was, wenn der jetzt einfach ins Auto einsteigt? Stefan vermutet, dass der Kollege vielleicht einfach gestunken hat und deshalb nicht im Fahrerhaus sitzen durfte. Dennis kontert: Berufsbedingt war der sicher wohlriechend.
Zum Abschluss noch eine skurrile Meldung: In Frankreich wurden 13 Tonnen Potenzhonig beschlagnahmt. Der Honig enthält verschreibungspflichtige Wirkstoffe gegen Erektionsschwäche. Auch in Deutschland wurden bereits 4,5 Kilogramm sichergestellt. Dennis googelt prompt nach den Inhaltsstoffen – und sein Suchalgorithmus wird nie wieder derselbe sein.
Diese Folge von "Zwei Mikros für ein Halleluja" beweist einmal mehr: Chaos, Humor und absurde Männergespräche sind die perfekte Mischung für einen unterhaltsamen Sonntag. Untenrum läuft's eben am besten – zumindest laut Algorithmus.
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